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Großer Andrang bei CDU-Vor-Ort-Termin im Plenter

Mehr als 60 Anwohner kamen zum CDU-Vor-Ort-Termin in den Straßen Holzgasse und Im Plenter. CDU-Fraktion und Vorstand hatten eingeladen, um den derzeitigen Planungsstand hinsichtlich des beabsichtigten Straßenausbaus vorzustellen. Außerdem wollten die Christdemokraten in Erfahrung bringen, welche Anregungen und Wünsche die vom Straßenausbau in erster Linie betroffenen Anlieger haben. Zunächst führte aus den Reihen des CDU-Vorstandes Bauingenieur Ulrich Kleine kenntnisreich und sachkundig in die Planungen ein. Die anschließende lebhafte Diskussion moderierte CDU-Stadtrat Dr. Christian Müller. Schnell wurde deutlich, dass die Anwohner vor allem die nach dem Planungsentwurf vorgesehen Reduzierung von Parkraum kritisch bewerten. Einhellige Meinung war, dass möglichst viel Parkraum erhalten bleiben soll. Insofern wurde auch der Vorschlag gemacht, dadurch Parkraum im Bereich der Kreuzung zur Neugasse zu gewinnen, dass die Straße Im Plenter als Einbahnstraße gestaltet wird, da aufgrund der bisherigen Verkehrsregelung ohnehin kaum Verkehr in Richtung Südosten abfließt. Um die Parkplatzflächen nicht durch bauliche Maßnahmen unabänderlich festzulegen, wurde vorgeschlagen, die Parkplätze zu markieren und nicht durch farblich abgesetztes Pflaster zu kennzeichnen. Mitglieder der Feuerwehr haben darauf verwiesen, dass im vergangenen Jahr in vier Fällen ein Einsatz in der Straße Im Plenter - auch mit größeren Fahrzeugen - erforderlich gewesen sei. Vor diesem Hintergrund - und mit Blick auf den damit einhergehenden Verlust an Parkraum - wurde alternierendes Parken kritisch bewertet. Eine klare Absage wurde auch den vorgesehenen Aufpflasterungen in der Straße Im Plenter erteilt. Hier trieb die Anwohner die Sorge um, dass damit Lärmbelästigungen durch Brems- und Beschleunigungsmanöver und Schäden an der Bausubstanz der anliegenden Gebäude einhergehen. Zahlreiche Anlieger der Holzgasse sprachen sich gegen eine Ausgestaltung in Pflasterbauweise aus. Hierdurch wurde eine erhöhte Lärmbelästigung befürchtet. Zudem wurde die Sorge geäußert, dass das Pflaster insbesondere im Bereich der Kreuzung zur Straße Im Plenter durch Rangierverkehr von Müllfahrzeugen verschoben werden könnte. Deutlich wurde auch, dass große Unsicherheit gegenüber dem Einbau von Flüssigboden besteht. Die Anlieger wünschten sich zudem Information darüber, welche Beeinträchtigungen während des Baus zu erwarten sind und wie diese durch einen optimierten Bauablauf minimiert werden können. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Güls dankte den Teilnehmern für die sachliche Diskussion und betonte, dass der Vor-Ort-Termin dazu beigetragen habe, dass sich CDU-Stadträte und Vorstandsmitglieder ein objektives Bild von der Situation und den Interessen der Anlieger machen konnten. Die zahlreichen Hinweise aus den Reihen der Bürgerschaft wurden im Anschluss der Verwaltung übermittelt. Oberbürgermeister Peter Labonte bedanke sich mit E-Mail vom 29. Januar für die gegebenen Anmerkungen zu den Straßenausbauplanungen und teilte mit, dass die Verwaltung diese im Rahmen der Verfeinerung der Planung mit einfließen lassen werde.


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