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Johannes Gerster zu Gast in Lahnstein

Anlässlich des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung hatte der CDU-Stadtverband Lahnstein zu einem Abend mit Johannes Gerster in die Hospitalkapelle eingeladen. Gerster war am Tag des Mauerfalls, dem 09. November 1989, stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und innenpolitischer Fraktionssprecher. In diesen Ämtern hatte er einen besonderen Einblick in die sich damals überschlagenden Ereignisse. Der Lahnsteiner CDU-Vorsitzende Johannes Lauer begrüßte seinen Namensvetter und Parteifreund aus Mainz. Er erinnerte daran, dass Gerster im Jahr 1996 als Landesvorsitzender der CDU-Rheinland-Pfalz maßgeblichen Anteil an der Zusammenlegung der beiden CDU-Ortverbände Ober- und Niederlahnstein zu einem schlagkräftigen Stadtverband Lahnstein hatte. Zudem hob er das Engagement Gersters zur Lösung des Nahost- Konfliktes in seiner Zeit in Jerusalem als Vorsitzender der Konrad Adenauer Stiftung hervor. Für die Stadt Lahnstein begrüßte der Beigeordnete Adalbert Dornbusch den Gast wie immer in seiner humorvollen Art, indem er darauf hinwies, dass die Anwesenheit der Lahnsteiner Rittergilde nichts mit der verschärften Sicherheitslage in Deutschland zu tun habe, sondern als schmucker Rahmen die Veranstaltung aufwerten solle. Nach den Grußworten durfte dann endlich Johannes Gerster loslegen und seine Sicht der Dinge rund um die deutsche Wiedervereinigung vor zwanzig Jahren darlegen. Er tat dies nicht nur in einer informativen Art, sondern auch spannend und lebendig. Gerster berichtete, als die Mauer über Nacht fiel und damit eine Vereinigung der beiden deutschen Staaten in greifbare Nähe rückte, sei er zutiefst überrascht gewesen. Besonders die Rolle von Bundeskanzler Helmut Kohl hob Gerster hervor. Ohne das große Vertrauen, das Kohl sich international erworben habe, wäre die Wiedervereinigung wahrscheinlich auf Ablehnung innerhalb der europäischen Nachbarn getroffen und vielleicht sogar gescheitert, so der Referent. Gerster hatte aber auch hin und wieder einen humorvollen Seitenhieb auf die damaligen Protagonisten parat. Vieles in seinem Vortrag hatte biographische Züge, aber auch die aktuelle Situation in Bund und Land hatte Raum. Als ehemaliger Landespolitiker kritisierte er besonders die katastrophale Finanzpolitik der aktuellen Landesregierung unter Kurt Beck. Den teilweise noch jungen Zuhörern rief er zu, dass sie es seien, die Becks verfehlte Politik am Nürburgring und in Bad Bergzabern noch in vielen Jahren bezahlen müssten. Nachdem einige der rund fünfzig Gäste noch Fragen stellten, ging man zum gemütlichen Teil des Abends mit Wein vom Mittelrhein über, wobei Johannes Gerster in vielen Gesprächen noch die eine oder andere Anekdote aus seinem reichen politischen Leben zu erzählen wusste. Johannes Lauer bedankte sich in seinem Schlusswort mit einem kleinen Präsent bei dem Gast aus Mainz und für die Unterstützung durch die Freunde von der Lahnsteiner Rittergilde. Es dauerte aber noch einige Zeit, bis ein gelungener Abend in der Hospitalkapelle sein Ende fand.

               

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