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Bernhard Vogel zu Gast in Lahnstein

Nur ein Politiker war in zwei deutschen Bundesländern Ministerpräsident: Die Rede ist von Bernhard Vogel, der kürzlich zu Besuch bei den Lahnsteiner Christdemokraten war. „Ein Mann, der nicht nur Geschichte studiert, sondern auch Geschichte geschrieben hat," so kündigte Johannes Lauer, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, den Gast an, der gekommen war, um die Christdemokraten im Rhein-Lahn-Kreis in ihrem Wahlkampf zu unterstützen. Vogel referierte zu dem Thema "60 Jahre Bundesrepublik - 64 Jahre Christdemokratie: Perspektiven für Deutschland" Zunächst aber galt sein besonderer Gruß Otto Meier (Herold), der von 1977 bis 1983 stellvertretender Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz war. "Ein Mann der Verlässlichkeit, auf den man bauen kann", lobte Vogel den einstigen Weggefährten, der zu der Veranstaltung gekommen war. Vogel freute sich auch, in Lahnstein über die "Rudi-Geil-Brücke" fahren zu können und erinnerte an den bekannten Lahnsteiner und sein Wirken. Rückblickend auf die lange Geschichte seiner Partei hatte Vogel viele Ratschläge an seine Parteikollegen, an die neue Generation der Christdemokraten und an die Jugend mitgebracht. "Wir müssen die jungen Leute mitnehmen, wenn wir uns erinnern und ihnen erklären, warum wir 60 Jahre Verfassung feiern", sagte er und fügte hinzu: "Eine der besten Verfassungen der Welt", ein Grundgesetz, das zum stabilen Fundament wurde für einen Trümmerhaufen nach dem Krieg. Vogel hielt ein Plädoyer für die soziale Marktwirtschaft und vor allem für die Demokratie, in der man die Bürger hören, aber auch Ziele vorgeben und die Bürger von deren Richtigkeit überzeugen müsse. „Hören und führen" nannte er als Stichworte. Und jeden Tag werde ein Stück Geschichte geschrieben, von Lahnstein, von Rheinland-Pfalz, von Deutschland. „Die jetzt anstehenden Kommunalwahlen sind die Fundamente der Demokratie", erklärte Vogel und der beste Weg, um mitzuschreiben an der Geschichte. Es gelte mitzumachen und seine Stimme abzugeben. Es passe gut zusammen, dass ebenfalls am 7. Juni das Europa-Parlament gewählt werde, eine Wahl zu der 350 Millionen Europäer aufgerufen sind. Betrübt sei er jedoch, dass Europa so wenig Thema sei in unserer Gesellschaft. Vielfach werde die Bedeutung eines vereinten Europas unterschätzt. Denn wer keine Grenzen mehr kenne und eine gemeinsame Währung habe, der führe auch keinen Krieg mehr gegeneinander. „Europa", so der Christdemokrat, „ist ein anderes Wort für Frieden". Und damit verbunden war noch einmal sein Appell, wählen zu gehen und teilzuhaben an dem Gut Demokratie. Ein herzlicher Applaus des Publikums, darunter viele CDU-Politiker aus Stadt und Kreis und Parteimitglieder, bekräftigte seine Worte, und eine rege Diskussion über das Gesagte schloss sich an.

       

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