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Erfolgreich LKW-Fehlfahrten vermindert

Seit vielen Jahren beschäftigt sich die CDU Lahnstein mit der Problematik der Belastung des LKW-Verkehrs im Stadtgebiet von Lahnstein. So hat die CDU Lahnstein durch gezielte Forderungen und Vorschläge an die Stadtverwaltung Lahnstein immer wieder versucht, den LKW-Verkehr, soweit wie möglich, aus dem Innenstadtbereich von Lahnstein herauszuhalten.
Bislang war dies auf Grund differenzierter Vorstellungen, insbesondere des Straßenbaulastträgers ein schwieriges Unterfangen. So kam es leider immer wieder vor, dass LKW über 3,90 m Höhe, die die Abfahrt Nord von der B 42 benutzen (obwohl sie zu Firmen in Oberlahnstein fahren müssten), spätestens am Ende der Johann-Baptist-Ludwig Straße, Niederlahnstein, feststellen mussten, dass der Aufbau für die Unterführung zu hoch und eine Durchfahrt unmöglich war. Gefährliche Rückwärtsfahrten und Wendemanöver waren die Folge. Im Jahre 2008 wurde nunmehr durch die CDU Lahnstein eine bewusst kleine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der Problematik Schwerlastverkehr im Innenstadtbereich genauer beschäftigen und nach Lösungen suchen soll. Mitglieder dieser Arbeitsgruppe sind für die CDU Stadtratsmitglied Ralf Schäfer, von der Stadtverwaltung Lahnstein Jürgen Kurta und Herbert Fuß vom ADAC Mittelrhein. In vorbereitenden Gesprächen wurde zunächst die Problematik des Schwerlastverkehrs im Innenstadtbereich von Lahnstein analysiert. Hierbei wurde festgestellt, dass die Problematiken hinsichtlich der Abfahrten nach Lahnstein hinein, Nord und Süd, unterschiedlich zu sehen und somit zu bewerten sind. Festgestellt wurde aber auch, dass der reine Zulieferverkehr zu den Firmen im Stadtbereich Niederlahnstein fast ausschließlich über die B42, Abfahrt Nord, und der Zulieferverkehr für die Firmen im Stadtbereich Oberlahnstein fast ausschließlich über die Abfahrt Süd angedient werden kann. Durch die Höhenbegrenzung der Bahnunterführung im Ortsteil Niederlahnstein (Durchfahrtshöhe der zwei Unterführungen Johann-Baptist-Ludwig-Straße von 4,00 m und Johannesstraße von 3,90 m), ist ein Durchfahren von LKW´s von Niederlahnstein nach Oberlahnstein sowieso nur in den seltensten Fällen möglich. Daher war es dringend notwendig, Fehlfahrten frühzeitig, möglichst schon an der Abfahrt Lahnstein Nord von der B 42 zu verhindern. Als erste Maßnahmen wurden vor dem Kreisverkehr Kölner Straße/Bahnhofstraße von der Kölner Straße aus kommend, sowie an dessen Ausfahrt Richtung Oberlahnstein zusätzliche Verbotszeichen für Fahrzeuge über 3,90 m angebracht. Zur besseren Erkennbarkeit wurden sie auf einer größeren Tafel, die mit einer fluoreszierenden Folie beklebt ist, angebracht. Das Verkehrszeichen vor dem Kreisverkehr trägt zusätzlich den Hinweis „letzte Wendemöglichkeit". Durch diese Beschilderung wurden Fehlfahrten merklich weniger. Als weitere Maßnahme wird die Höhenbegrenzungsbeschilderung auf dem Vorwegweiser oberhalb des ersten Kreisverkehrs nach der Abfahrt Lahnstein Nord in der nächsten Zeit noch deutlicher hervorgehoben. Ferner wurde an verschiedenen Tagen, an verschiedenen Örtlichkeiten, die Anzahl der durchfahrenden LKW´s gezählt. Dies brachte ein erstaunliches aber auch ernüchterndes Ergebnis hinsichtlich der Verkehrsbelastungen in der Stadt Lahnstein mit sich. Eine diesbezügliche Auswertung und weitere Vorschläge werden folgen. Ralf Schäfer von der CDU Lahnstein ist sich sicher, dass innerhalb des kleinen Arbeitskreises weitere positive Lösungsansätze zum vermeidbaren LKW-Verkehr in die Innenstadt von Lahnstein gefunden und umgesetzt werden können. Ein Dank gilt an die konstruktive Mitarbeit der Arbeitskreismitarbeiter Kurta und Fuss.


   

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