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Über Schulstandort Lahnstein diskutiert

Zum zweiten Mal in diesem Jahr war das Thema „Schulstandort Lahnstein" Thema einer Mitgliederversammlung der Lahnsteiner Christdemokraten. Zu Beginn informierte der schulpolitische Sprecher der CDU Stadtratsfraktion, Klemens Breitenbach, die interessierten Mitglieder und Zuhörer informativ zur aktuellen Lage der rheinland-pfälzischen Schullandschaft. Darüber hinaus wurde im besonderen die Situation der Lahnsteiner Schulen betrachtet, da hier aufgrund zweier Anträge der Kreisverwaltung an die Landesregierung eine schwierige Standortdiskussion zu befürchten ist. Klemens Breitenbach lieferte aus seiner Erfahrung als Schulleiter wertvolle Hinweise im Hinblick auf die drohende Raumnot der Lahnsteiner Schulen. Entscheidend sei, dass die Schüler des Marion-Dönhoff-Gymnasiums zukünftig nach 8 gymnasialen Schuljahren das Abitur erreichen können. Dies gehe mit der gesetzlichen Verpflichtung einher, ein Ganztagsschulangebot vorzuhalten. Die Änderung führe dazu, dass rund 80% des vorhandenen Raumangebotes des jetzigen Standortes von Gymnasium und Realschule im Oberheckerweg zukünftig allein für das Gymnasium benötigt werde. Da gleichzeitig auch das Angebot einer Realschule PLUS in Ganztagsform vorgehalten werden solle, sei es unmöglich, beide Schularten in den jetzigen Räumen unterzubringen.

Um beide Schulen ohne An- und Neubauten in Lahnstein zu halten, hat der Gutachter des Rhein-Lahn-Kreises ein munteres "Wanderprogramm" für alle Schularten in Lahnstein erarbeitet. Einzelheiten aus diesem noch vertraulichen Lösungsvorschlag durften nicht genannt werden. Klemens Breitenbach und der CDU-Vorsitzende Johannes Lauer verwiesen jedoch auf die Eckpunkte der Haltung der CDU Lahnstein zu den anstehenden Diskussionen in den Ausschüssen, im Stadtrat und Kreistag:

1. Die Grundschulen in Lahnstein und deren Gebäude stehen nicht für irgendwelche Gebäudeplanungen seitens des Kreises zur Verfügung, dies gilt besonders für die Goethe Schule.

2. Die Förderschule soll in Lahnstein und am Standort in der Gymnasialstraße bleiben.

3. Die neue Realschule PLUS kann nur an einem Ort pädagogisch sinnvoll angeboten werden. Eine Ausgliederung und Umsetzung einzelner Klassen oder Stufen kommt nicht in Betracht.

4. Die CDU Lahnstein begrüßt den Antrag, dass das Marion Dönhoff Gymnasium in Zukunft G8/GTS Gymnasium sein wird. Dabei muss klar sein, dass auch diese Schulform nur sinnvoll an einem Standort angeboten werden kann.

5. Erst nach Ablauf der Frist für die Aufhebung der Hauptschule wird über die Zukunft des Gebäudes der Kaiser Wilhelm Schule im Stadtrat entschieden.

6. Der jetzige Standort des Schulzentrums im Oberheckerweg muß von dem zuständigen Schulträger fit für die Zukunft gemacht werden, indem eine gemeinsame Mensa und die notwendigen Klassenräume und Fachräume angebaut werden.

Der anwesende Fraktionsvorsitzende der CDU Kreistagsfraktion, Josef Oster, begrüßte nach einem kurzen Statement zur Lage im gesamten Kreisgebiet, dass die CDU Lahnstein bereits feste und verständliche Positionen zum Schulstandort Lahnstein erarbeitet hatte.

Abschließend konnte Klemens Breitenbach noch viele einzelne Fachfragen aus den Reihen der Teilnehmer beantworten. Nach rund zwei Stunden bedankte sich CDU-Chef Johannes Lauer für die Aufmerksamkeit der anwesenden Mitbürger und dankte besonders Klemens Breitenbach für seinen präzisen und auch gut verständlichen Vortrag zu einem wichtigen Thema in unserer Heimatstadt. Als Resümee des Abends stellte er zum Schluss klar, dass sich die Aussage des Landrates "Alle Dächer sind gebaut!" am Schulstandort Lahnstein keine Geltung beanspruchen könne.




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